Erfolgshemmer Nr. 1 ist die Angst - vor dem Leben, vor dem nächsten Tag, vor anderen. Doch gibt es auch ganz konkrete Ängste: Prüfungsangst etwa, oder Flugangst, Angst vor Gewitter. Allen Formen der Angst ist eines gemeinsam: Angst ist ein Ausdruck von Unsicherheit, von mangelndem Vertrauen zu sich selbst und fehlendem Bewusstsein der eigenen Fähigkeiten und Kräfte. Anders gesagt: Angst ist Ausdruck fehlenden Selbstbewusstseins.
Aber ein Weiteres ist zu unterscheiden: Es gibt eine so genannte "gesunde" Angst und es gibt Angst, die krank macht. "Gesunde" Angst ist ein Gefühl des Unbehagens, das Sie in vielen Fällen davor bewahrt, Dinge zu tun, die für Sie schädlich sind. Wenn Sie etwa nach einem schweren Autounfall Angst vor dem Autofahren haben, dann ist das ein natürlicher Schutzmechanismus, der Sie davor bewahrt, den gleichen Fehler ein zweites Mal zu machen.
Die am weitesten verbreitete Spielart der "ungesunden" Ängste ist die Angst, zu versagen: Indem wir lieber da bleiben, wo wir sind, weil wir hier alles können, was von uns gefordert wird, verstellen wir uns von vorne herein die Wege zu einem erfüllten (und das ist eben: einem erfolgreichen) Leben.
Für beide Formen gilt aber dies: Alle Ihre Ängste müssen aufgearbeitet werden: Damit sie sich nicht auf andere Bereiche ausbreiten können, und damit Ihre Ängste nicht zum Grundstein für ein Leben in Angst werden.