Jeder Mensch hat Wünsche. Das kann das Verlangen nach einem rasanten Sportwagen ebenso sein wie das Sehnen in die Ferne nach anderen Ländern, Völkern und Kulturen. Aber auch der Wunsch nach Geborgenheit, nach einem glücklichen Familienleben und/oder einem zuverlässigen Freundeskreis gehört hierher. Und natürlich ebenso der Wunsch nach beruflicher Anerkennung - sowohl durch die Kollegen wie auch durch entsprechende Vergütung.
Wenn Sie die folgenden Erklärungen aufmerksam lesen, wird Ihnen an vielen Stellen auffallen, dass sich gar nicht so genau trennen lässt, was "Wunsch" und was "Bedürfnis" ist. Oder genauer: Es stellt sich vielleicht das Gefühl ein, dass das, was als "Wunsch" erläutert wird, Ihnen viel eher Bedürfnis ist.
In solchen Fällen haben Sie sich bereits einen wichtigen Vorteil geschaffen. Dieser Vorteil besteht vor allem darin, dass Bedürfnisse in vielerlei Hinsicht konkreter sind als Wünsche. Vor allen Dingen wissen Sie in der Regel,
- ob Sie sich diese erfüllen und
- wie Sie dies erreichen können.
Und damit sind Sie auf dem Weg vom
"Wunsch" zum
"Ziel" einen wichtigen Schritt vorwärts gekommen. Aber: Lassen Sie sich bei Ihrer Analyse nicht dazu verführen, nur
"Bedürfnisse" aufzuschreiben.
Gerade Ihrem Ziel einer in jeder Hinsicht erfüllenden beruflichen Entwicklung kommen Sie nämlich nicht näher, wenn Sie nur solche "Ziele" angehen, die Sie unmittelbar, also weitgehend direkt erreichen können. Schließlich wollen Sie ja herausfinden, ob und welche scheinbar für Sie unerreichbaren Ziele sich vielleicht doch erfüllen lassen.