Grundsätzlich gilt: Wie auch immer die Gesprächsteilnehmer platziert sind, wichtig ist der Blickkontakt. Sie brauchen ihn, um die Stimmung der Gegenseite einschätzen zu können, Rückmeldungen aus dem Team zu bekommen, Irritationen und Fehlhandlungen zu vermeiden.
Versuchen Sie immer, Einfluss auf die Sitzordnung zu nehmen. Dabei sollten Sie sich von drei Gesichtspunkten leiten lassen, die von der Dynamik Ihres Teams abhängen:
- Wollen Sie eine geschlossene Front bilden und zusammensitzen?
- Trachten Sie die Gegenseite "aufzubrechen", indem Sie sich zwischen deren einzelne Team-Mitglieder setzen?
- Möchten Sie vom Kopfende des Tisches aus gleichsam "die Fäden ziehen"?
Wenn Ihnen eine Sitzordnung zugewiesen wird, dann sollten Sie versuchen, deren strategische Logik zu ergründen. Sie erhalten so wichtige Aufschlüsse über die Gegenseite: deren Ansichten, ihren Status, aber auch, ob Sie es mit zwanglosen oder harten Gesprächsteilnehmern zu tun haben.
Nach Möglichkeit vermeiden sollten Sie, dass das Gastteam eine geschlossene Front bilden kann. Platzieren Sie dessen Team-Mitglieder zwischen Ihr Team und setzen Sie den aggressivsten Teilnehmer der Gegenseite direkt neben den Leiter Ihres Teams.