Alles in Abschnitt 2.5 zum Thema
"Körpersprache" Gesagte gilt natürlich auch für die Gehaltsverhandlung. Mit einem gewichtigen Unterschied: Jetzt werden fast ausschließlich Sie selbst beobachtet. Das gilt erst recht, seitdem sich manche Vorgesetzten zu Hobbypsychologen entwickelt haben, die ihre Entscheidungen zumindest zu einem guten Teil von Ihrer Ausstrahlung (Gestik, Mimik, Stimme) abhängig machen.
Bedenken Sie daher stets, dass Sie auch körperlich positive Signale aussenden wollen: Ein fester (nicht: brutaler) Händedruck, ein offener und freundlicher Blick und eine gerade Körperhaltung werden allgemein als "sympathisch-selbstbewusst" interpretiert. Schon bei der Sprechlautstärke sind sich die Experten indes nicht mehr so einig, denn was dem Einen als Ausdruck von Vitalität und Kontaktfreude erscheint, interpretiert der Andere als Geltungsdrang - hier ist also Ihr Gespür für die Situation gefragt.
Haben Sie in einem dieser Punkte Schwächen, sollten Sie diese "wegtrainieren". Auch hierbei leisten Rollenspiele mit Verwandten und Freunden gute Dienste. (Die ebenfalls sehr hilfreichen Übungen vor der Videokamera kommen meist aus Zeitgründen nicht in Betracht.)