Nach einem landläufigen Vorurteil sehen Bewerber ihre Befrager im Vorstellungsgespräch eher als Feinde, deren Hauptinteresse darin besteht, sie auszuhorchen. Diese Einstellung ist verkehrt und trägt mit dazu bei, dass ein Vorstellungsgespräch nicht von Erfolg gekrönt ist.
Ebenso zielt allerdings an der Sache vorbei, wer den Personalchef (denn um ihn handelt es sich zumeist) als Freund. Denn natürlich interessieren Sie Ihren Gesprächspartner zunächst weniger als Mensch, sondern in erster Linie unter dem Gesichtspunkt Ihrer Eignung als künftiger Mitarbeiter. Nicht mehr - aber auch nicht weniger. Die Wahrheit liegt also auch hier wieder einmal in der sprichwörtlichen "goldenen Mitte".
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