Ganz gleich, ob Sie nach neuen Herausforderungen suchen oder in Ihrer bisherigen Position, aus welchen Gründen auch immer, unzufrieden sind, über eines sollten Sie sich im Klaren sein:
Sie werden immer seltener auf feste, dauerhafte Stellenangebote stoßen. Weit häufiger sind so genannte projektbezogene Stellen, das heißt: Arbeitsverhältnisse auf Zeit.
Für diese Entwicklung gibt es eine ganze Reihe von Gründen. Neben ökonomischen (Stichworte: Rationalisierung, Kostensenkung) ist der wichtigste Grund dieser: Die Entwicklung insbesondere der Informations- und Kommunikationstechnologien stellt Unternehmen zunehmend vor die Herausforderung, in diesen Bereichen Marktanteile zu gewinnen. Und damit sehen sie sich zugleich dem Risiko gegenüber, bei diesem Vorhaben zu scheitern. So werden Neueinstellungen zeitlich begrenzt und aufgabenbezogen definiert; ist das Projekt erfolgreich, werden die Stellen verlängert und/oder die Erfolgreichsten mit weiter gehende Managementaufgaben betraut. Scheitert das Projekt, wird es, wie man so unschön sagt, fallen gelassen.
Ganz unabhängig davon, ob man dies gut heißt oder nicht, bieten sich Ihnen hier nicht nur Nachteile, sondern auch Vorteile:
- Häufiger Stellenwechsel wird immer weniger zum Makel, sondern zunehmend unter den positiven Aspekten der Aufgeschlossenheit und Lernbereitschaft gesehen.
- Sie haben die Möglichkeit, sich vielfältige Berufserfahrungen anzueignen und Ihren Ausbildungshorizont zu erweitern.
- Und nicht zuletzt kann, bei entsprechender Bewährung, eine projektbezogene Stelle Sprungbrett für höhere Aufgaben sein.