Im Idealfall ist der Schlichter derjenige, der unvoreingenommen beide Seiten berücksichtigt und von allen Beteiligten akzeptiert wird. Er untersucht das Problem von allen Seiten und schlägt den Kontrahenten neue, andere Lösungswege vor. Indem er mit jeder Seite die einzelnen Punkte erörtert, hilft er den Verhandlungspartnern, eine für beide Seiten akzeptable Lösung zu finden.
Bei der Wahl eines Schlichters sind die meisten Menschen geneigt, eine Persönlichkeit in herausragender Stellung vorzuschlagen (einen Ex-Diplomaten etwa, oder einen ehemaligen Topmanager). Demgegenüber gilt es zu berücksichtigen, dass ein Schlichter in der Lage sein muss, unorthodoxe, neue Lösungswege zu finden, um die Verhandlungen wieder in Gang zu bringen.
Dabei ist es entscheidend, dass er keine vorgefasste Meinung über die Situation hat. Deshalb sind weniger prominente Personen, die diese Eigenschaften erfüllen, einer so genannten "VIP", die immer auch ihren eigenen "guten Ruf" im Auge hat, vorzuziehen.